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Der neue Swarovski Chaton mit 12 Facetten

Der aus Böhmen, seinerzeit Teil des Kaiserreiches Österreich-Ungarn, stammende Daniel Swarovski gewann auf der "Ersten Elektrischen Ausstellung" in Wien im Jahre 1883 Erkenntnisse, mit denen er eine elektrisch angetriebene Maschine zum Schleifen von Kristallglas entwickelte.
Für deren industriellen Einsatz fand er in Wattens ideale Bedingungen: ein leer stehendes Fabrik-Gebäude, ausreichend "saubere" Energie aus einem Bergbach und eine für die Qualität der zu fertigenden Produkte wichtige reine Luft.
Mit der Erfindung Swarovskis ließen sich Schmuckstücke aus Kristallglas in einer bis dahin nicht gekannten Präzision und Qualität fertigen, und das mit einer unglaublich hohen Geschwindigkeit. Schmuckstücke aus Kristallglas wurden somit für jedermann erschwinglich.

Charakteristisch für das häufig nur kurz als 'Kristall' bezeichnete Kristallglas ist ein hoher Anteil an Bleioxid. Dieser verschafft ihm die zum Bearbeiten nötige "Geschmeidigkeit' sowie eine für dieses Glas typische Klarheit und Brillanz, die aus einer hohen Brechung des Lichtes in seine Spektralfarben resultiert.

Das im Haus Swarovski erzeugte Kristallglas wird zu Schmuckstücken, Sammelobjekten, Verschlüssen von Parfümfläschchen und Behängen für Luster geschliffen, wie sie beispielsweise im Schloss von Versailles
und in der Metropolitan Opera in New York zu bewundern sind. Als Teil einer dekorativen Licht-Architektur zerstreuen Körper aus Kristall das ihnen durch Glasfasern zugeführte Licht.
Der Entwurf eines derartigen Kristallkörpers mit bisweilen einhundert und mehr Facetten erfolgt längst mit Hilfe von Rechnern, die den Verlauf des Lichtes dreidimensional simulieren, optimieren und entsprechende Steuerbefehle an die automatischen Schleifmaschinen schicken.
Aus den Erfahrungen, die das Unternehmen auf dem Gebiet des Glasschleifens und im Umgang mit den Gesetzen der Optik sammelte, wuchsen weitere Geschäftsbereiche. Ferngläser, Teleskope und andere optische Präzisionsgeräte bilden das Programm des Geschäftsbereiches Optik.

Klassische Chatons mit 8 Facetten gibt es seit mehr als 100 Jahren. Der neue Swarovski Chaton mit 12 Facetten hat die magische Eigenschaft von Kristall, Licht einzufangen und es vielfach funkelnd wiederzuspiegeln. Es wird erst durch die Kunst des Schleifens sichtbar.
Damit sich jedoch Brillanz und Reflexionskraft des Materials voll entfalten, müssen mehrere Komponenten zusammenspielen: die Präzisions des Schliffes und die Anordnung und Anzahl der Facetten.
Mit der Anzahl der Facetten steigt die Reflektionskraft eines Chattons. Was einfach klingt, bedeutete eine große technische Herausforderung. Denn Ziel ist es nicht, unzählige Reflexionspunkte zu erzeugen, sondern die optimalste und effektvollste Lichtwirkung zu erreichen. Dazu müssen Strahlengänge ideal ablaufen.
Erst dann übersetzt Kristall das auftretende Licht in neue, außergewöhnliche Helligkeit und intensives Funkeln.

Mit dem 12-facettigen Chaton, der auch ausschließlich bei uns für Bauch- und Zungenstecker verwendet wird, ist Swarovski entscheidende Innovation gelungen. Er wurde von Experten begeistert aufgenommen. Brillanz und Leuchtkraft inspirieren die Phantasie und ermöglichen einzigartige optische Effekte. Schmuckdesigner und Accessoirehersteller nutzen die Präzision und Ästetik der neuen Chatons und verleihen ihren Kreationen magische Akzente.

 
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